
Am 4.November 2025 begrüssten wir im ZKSK an der Schöngrünstrasse in Solothurn interessierte Fachpersonen zum Fachvortrag Hören und Sehen – Früherkennung und Therapie bei Säuglingen und Kleinkindern. Das Zielpublikum stellte sich aus Kinder- und Jugendärzt:innen, Mütter-Väterberater:innen, Heilpädagogische Früherzieher:innen und weiteren pädagogischen Fachleuten zusammen.
Unsere Plakate und Materialien präsentierten einen Einblick in unsere Angebote. Die Audio- und Visiopädagoginnen tauschten sich mit den Teilnehmenden aus. Mit einem Imbiss von der OsP konnten sich alle für den Abend stärken.
Letizia von Laer begrüsste die Anwesenden und stellte kurz das ZKSK und unsere Referentinnen vor. Frau Dr. med. Chantal Weissbaum, Fachärztin Kinder- und Jugendmedizin, Gruppenpraxis Solothurn berichtete in ihrem Vortrag über das kinderärztliche Screening bei Säuglingen und Kleinkindern mit dem Fokus auf das Hören und Sehen. Der Abschluss zeigte eine Zusammenfassung der Screenings bei Säuglingen und Kleinkindern.
Die beiden Fachbereiche Hören und Sehen wurden je mit einem Input eingeleitet. Michaela Blum und Judith Sidler erläuterten Förderschwerpunkte und anhand von Fallbeispielen gelingende und weniger erfolgreiche Verläufe.
Im Fachvortrag Hören der beiden Referentinnen Frau Dr. med. Andrea Rambousek, Oberärztin Pädaudiologie, HNO-Klinik, Luzerner Kantonsspital und Frau Dr. med. Olivia Hänni, Fachärztin für Hals-, Nasen- & Ohrenkrankheiten, Pädaudiologie & Phoniatrie, Solothurn wurden verschiedene Screeningverfahren präsentiert und die Wichtigkeit des Hörscreenings erklärt. Die wichtige Take Home Message: Das Hörscreening MUSS beidseits bis zum 3.Lebensmonat bestanden sein!
Im Fachvortrag Sehen der Referentinnen von der Augenklinik des Inselspitals Bern Frau Tanja Götschi, Leitende Orthoptistin und Frau Dr. med. Hilary Grabe, Ärztliche Leitung, Orthoptik/ Spitalfachärztin stellten Screeningverfahren aus dem Bereich Sehen vor. Die wichtige Take Home Message: Es gilt, Amblyopien zu verhindern und den Brücknertest wann immer möglich durchzuführen! Achtet auf die Gründe der Zuweisung und nehmt das Angebot der Beratung der Orthoptik vom Inselspital Bern an.
Wir bedanken uns bei allen Mitwirkenden und Teilnehmenden. Das grosse Interesse hat uns sehr gefreut.
Michaela Blum und Judith Sidler